Camping ist eine Freizeitbeschäftigung für das ganze Jahr. Im Winter beispielsweise können Camper mit ihrem Wohnwagen losziehen, im Sommer kann man auch gut mit dem Zelt im Freien übernachten. Ob nun im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – die passende Kleidung für den Campingurlaub ist wichtig. Nachts gehen auch die Temperaturen im Sommer runter. Italien, Frankreich, Spanien und Portugal sind die beliebtesten Campinggebiete in Südeuropa; in Nordeuropa ziehen insbesondere die Länder Finnland, Schweden, Norwegen die Campingfreunde an.
Campen wird auch oft mit anderen Freizeitaktivitäten im Freien verbunden, dazu gehören zum Beispiel Wandern, Klettern und Mountainbiken. Die richtige Bekleidung ist bei diesen Sportarten ebenfalls wichtig. Insbesondere das Schuhwerk sollte für lange Strecken geeignet sein. Zum Klettern wird außerdem die richtige Kletterausrüstung benötigt. Dazu gehören zum Beispiel die Sicherheitsgurte und im günstigsten Fall auch der Schutzhelm. Klettern an Felswänden sollte man jedoch nur, wenn man über die notwendige Erfahrung verfügt. Möchte man seinen Kletterurlaub mit dem Campingurlaub verbinden empfehlen sich die Skandinavischen Länder oder Gebiete rund um die Alpen.
Wird im Zelt übernachtet anstatt im Wohnmobil, ist es wichtig genug dicke und wetterfeste Kleidung dabei zu haben. Auch ein Schlafsack, der u.U. Minusgrade aushalten könnte, ist eine sinnvolle Anschaffung. Der Schlafsack und das Zelt dürfen nicht zu schwer sein, sofern die Camper von einem Ort zum Nächsten ziehen und beides immer im Trekkingrucksack mitnehmen müssen.
Campingurlaub mit dem Wohnmobil/Wohnwagen ist für einige Menschen bequemer, hat jedoch den Nachteil, dass man mit dem Gefährt nicht jeden Ort erreichen kann und somit nur auf gekennzeichnet Plätzen campen kann. Dafür hat es den Vorteil, dass im Wohnmobil sehr viel mehr Gepäck verstaut werden kann und genügend Platz für Outdoorkleidung und Kletterzubehör gefunden werden kann.
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Kauf der Camping Accessoires
Oft kann es vorkommen, dass man der Camping Urlaub bevor steht und man nicht genau weiß, welches Camping-Zubehör man benötigt. Hier ein paar kleine Tipps, auf die man achten sollte, wenn man sich in den Shop begibt. Vorerst sollte man sich eine Liste mit all jenen Dingen machen, die man auch wirklich benötigt. Beim Einkauf ohne Liste kann es öfters passieren, dass man den Überblick verliert und viel mehr einkauft, als man benötigt hätte. Der Gedanke „ach, das könnte ich vielleicht auch irgendwann einmal gebrauchen“ kann einem schnell einen Strich durch die Liste ziehen. Was auf jeden Fall dazu gehören sollte, sind ein Reisehandtuch, eine kleine Grillplatte, dazugehöriges Essen, an dem nicht viel herum gekocht werden muss, ein Schlafsack und eine Isomatte, eine Lampe, ein Feuerzeug, ein Kompass, beziehungsweise eine Karte, und eventuell ein Schirm.
Den Rucksack zu packen klingt zwar wie eine einfache Aufgabe, doch sollte man sich etwas mehr Zeit dafür lassen. Hier gilt als Faustregel: Nur die wichtigsten Sachen kommen in den Rucksack! Man sollte bedenken, dass man ihn auch für längere Zeit auf dem Rücken tragen muss. Und um den Rücken nicht allzu stark zu belasten, sollte man alles gleichmäßig verteilen und die schwere möglichst nach am Rücken platzieren, damit man auch das Gleichgewicht besser behält. Vom Rücken weit entfernte Gegenstände sollten deshalb leicht sein. Schlafsack und Isomatte können einfach seitlich oder unter dem Rucksack angebracht werden.
Das Zelt – ein vorläufiges zu Hause
Da man längere Zeit in seinem Zelt verbringen wird, ist es wichtig, sich darin auch wohl zu fühlen. Und das kann schon beim Zeltaufbau beachten. Wer will schon gern auf Steinen und Holzstückchen schlafen? Der Ort, an dem das Zelt aufgestellt werden soll, muss vorher gründlich überprüft worden sein. Schließlich kann dabei nicht nur der Schlaf gestört, sondern auch das Zelt an sich beschädigt werden. Wenn das Zelt aufgebaut ist, sollte man sich noch die Mühe machen, einen Wassergraben zu ziehen. Das macht zwar wenig Spaß, doch kann das bei Regen sehr nützlich sein. Steht das Zelt schon mal, kann man zumindest mal verschnaufen. Ganz wichtig hierbei:
Unbedingt auf das Zelt aufpassen, wie auf das eigene zu Hause! Ein Verlust des Zeltes kann lebensbedrohliche Nachwirkungen mit sich ziehen!
Urlaub soll ja in der Regel entspannen. Man muss sich um nichts kümmern und kann den vollen Service des Hotels genießen, doch so manch einer strebt in seinen freien Tagen eine ganz andere Form des Urlaubs an. Die Rede ist vom Camping, doch was macht das Camping eigentlich so toll und warum wollen manche Menschen nichts anderes mehr machen, als auf dem Campingplatz ihre Tage verbringen und sogar dort wohnen?
Natürlich gibt es hier einige Nachteile, mit denen man einfach leben muss. Einerseits sind die Sanitäranlagen auf ein Minimum reduziert. Klar gibt es Campingwägen, die auch Klo und sogar eine Dusche haben, doch auch hier ist alles sehr kompakt gehalten und man muss nicht nur das Wasser regelmäßig nachfüllen, sondern auch den Inhalt der Abfalltanks entsorgen und reinigen.
Es ist offensichtlich, dass man auf dem Campingplatz nicht immer nur auf der faulen Haut liegen kann. Hier muss auch gearbeitet werden. Doch danach sprechen sehr viele von völliger Freiheit. Vor allem für Kinder offenbaren sich dadurch natürlich extrem viele Möglichkeiten, da man in Hotels sehr oft einfach nicht das machen kann, was man will. Spielen in den Eingangshallen oder Fangen spielen in den Fluren ist da nicht gerne gesehen. Auf dem Campingplatz gibt es natürlich auch Regeln, an die man sich halten muss, aber diese sind dann doch ein wenig freier. Primär sollte man sich an die Nachtruhe, Lärmvorschriften und natürlich die Regeln zur Müllentsorgung halten. Man befindet sich im Grünen, oftmals sogar direkt in der Nähe vom Strand, wenn an Seen oder am Meer aufhält und manche Camper lassen sich sogar auf Dauer nieder. Sie bauen ihre Campingwägen zu Häusern um, mit Terrassen, Grillplätzen, Vorräumen, Duschen und was man sich sonst noch alles vorstellen kann.
In weiterer Folge sind natürlich auch die Kosten deutlich niedriger, als wenn man sich in einem respektablen Hotel einquartieren will. Letztendlich ist nur wichtig, auf welchem Campingplatz man sich niederlässt. Es sind regelmäßig Tester unterwegs, die dann doch gravierende Unterschiede im Angebot festgestellt haben und wenn man seinen Urlaub auf dem Campingplatz verbringen will, dann sollte das Angebot doch ausreichend sein und die Sanitäranlagen nicht verdreckt. Mit einem e-domizil Gutschein wird man jedoch nicht allzu weit kommen, da der Campingplatz dann doch nicht in den Bereich der Hotels fällt.
