Ob gemütliche Genußtouren durch das Elsaß, Eselwandern in den Pyrenäen, knackige Gebirgstouren durch die Alpen oder besinnliches Wandern auf dem Jakobsweg, einer ist immer dabei: der Rucksack.
Wichtigster Begleiter und ein Ausrüstungsgegenstand, der nicht hoch genug bewertet werden kann; entscheidet er doch oft genug über das Gelingen der Tour, öfter noch darüber, ob der Träger Freude am Wandern hat oder aber mit schmerzverzerrtem Gesicht das Ziel erreicht.
Das richtige Modell
Bei der Auswahl des Rucksackmodells sollte man bedenken, für welche Aktivitäten der Rucksack benötigt wird. Die Auswahl der Reisemöglichkeiten für Camping oder Outdooraktivitäten ist groß. Die Seite Reise Ferienplan stellt immer wieder interessante Urlaubsarten vor. Für Tageswanderungen, bei denen nur ein Picknick und eine Regenjacke dabei sein müssen, reicht ein sogenanntes “Daypack” ein Tagesrucksack von 20-30l Volumen.
Für mehrtägige Treckingtouren werden Treckingrucksäcke bis zu 135l Volumen angeboten, wobei ein Volumen von 70-90l wohl in den meisten Fällen ausreichen sollte. Welcher Rucksack geeignet ist, hängt jedoch nicht nur vom benötigten Gepäckvolumen ab, sondern auch von Körperbau und Konstitution des Trägers.
Bei Wanderneulingen sollte die Faustregel gelten, dass das Gewicht des Rucksacks 1/4 des Körpergewichts des Trägers nicht überschreiten sollte. Guttrainierte Wanderer sollten bis maximal 1/3 ihres eigenen Körpergewichtes tragen. Für Frauen werden eigens konzipierte Rucksäcke angeboten, deren Tragesystem an die weibliche Anatomie angepasst wurde.
Richtiges Bepacken eines Treckingrucksackes
Nicht nur die Wahl des richtigen Rucksackmodells ist entscheidend. Dieser muss auch mit Verstand bepackt werden, um ein unbeschwertes Wandern zu ermöglichen.
Im Hauptfach werden alle großen, voluminösen Gepäckgegenstände verpackt. Kleidung und Proviant haben hier ihren Platz, wobei schwere Gegenstände möglichst nah am Rücken untergebracht werden
Das separate Bodenfach ganz unten dient zum Verstauen des Schlafsackes und gegebenenfalls einer aufblasbaren Isomatte.
Im flachen Deckelfach (auch “Fanny Pack”) werden wichtige Dinge verstaut, die manchmal schnell zur Hand sein müssen, z.B. Wanderkarten, Kompass, Messer, Taschenlampe.
Die Seitentaschen eignen sich auch für alle Dinge, nach denen man nicht lange suchen möchte, Regenjacke, Müsliriegel, Trinkflasche.
Außen angebracht werden können Zelt und Wanderstöcke, gerollte Isomatten finden unter dem Deckelfach ihren Platz. Und immer daran denken: Beim Wandern ist weniger oft mehr. So dürfte einem entspannten Wanderurlaub mit gut gepacktem Rucksack nichts im Wege stehen.
