Viele von uns fahren nicht regelmäßig mit einem Anhänger. Meist nur dann, wenn es wieder auf große Fahrt geht und der Wohnwagen angespannt wird.
Auch wenn gerade ein Wohnwagen neu gekauft wurde und andere Maße oder anderes Gewicht hat als der Alte, bietet sich folgendern Vorschlag an.
Fahrertraining mit dem Wohnwagen.
Hier wird nicht nur wie beim klassischen Fahrertraining das Fahren in speziellen Situationen geübt wie etwa das Bremsen bei regennasser Straße , sondern auch noch einmal die Grundlagen wie rückwärts einparken oder Anfahren am Berg.
Das Fahrertraining ist eine lohnenswerte Investition. Zum einen schont es die Nerven und eigentlich auch den Geldbeutel, denn eine Beule ist teurer als das Fahrertraining.
Manche Campingplätze, die etwas schwieriger zum rangieren sind, bieten bereits einen Rangierservice (teilweise Zwang) an. Anscheinend sind schon zu viele Unfälle passiert. Doch ist es nicht peinlich bei einem großen freien Platz den Campingwagen nicht vernünftig an Ort und Stelle zu bekommen und das eventuell noch nach einer langen Fahrt und quengelnden Kindern auf dem Rücksitz? Hier ist oft schon der erste Streit vorprogrammiert.
Oder stellen Sie sich vor: auf den letzten Metern zum Campingplatz ist eine Kuppe/Hügel zu überwinden. Sie müssen am Berg halten. Hinter Ihnen stehen weitere Urlauber. Können Sie perfekt anfahren? Wissen Sie auch genau, ob sie in die Parklücke reinkommen? Mit dem Auto ja, die Maße kennen Sie sicher. Wie ist es mit dem Wohnwagen? Rückwärts ein- und ausparken?
Sollte in Ihrer Gegend kein Fahrertraining angeboten werden, fragen Sie doch einfach bei einer Fahrschule ihres Vertrauens nach ein paar Übungsstunden.
Learning by doing kommt oft teurer als ein einmaliges Fahrertraining.
Wenn Sie allerdings geübt sind und regelmäßig mit dem Wohnwagen fahren, dann ist dieser Vorschlag wahrscheinlich hinfällig, diese Idee richtet sich an Leute, die eben nicht geübt sind.
